Notruf? - Aber richtig!
Die Notrufnummer 112 gilt Europaweit!
Die 112 ist mittlerweile in allen europäischen Staaten die einheitliche Rufnummer für Notfälle. Ob Feuer in Deutschland oder ein Unfall in Italien: Der Notruf 112 ist in Europa der Draht zu schneller Hilfe und das nicht nur im Festnetz sondern auch in allen Mobilfunknetzen.
Bei einem Brand, Unfall oder lebensbedrohlichen Verletzungen wird man schnell unruhig und aufgeregt. Deshalb gilt es immer Ruhe zu bewahren, denn es muss ein eindeutiges und verständliches Hilfeersuchen über den Notruf abgesetzt werden.
Wie sollte ein Notruf aussehen?
Um eine vollständige Notrufabfrage gewährleisten zu können, müssen prinzipiell auf die 5 wichtigen W-Fragen beantwortet werden.
- WO ist ein Notfall passiert?
- WAS ist passiert?
- WIE VIELE Verletzt oder Betroffene gibt es?
- WELCHE Art von Verletzungen sind aufgetreten?
- WARTEN auf eventuelle Rückfragen der Leitstelle
Das Notfallfax
Für unsere Mitbürger mit einer Rede- oder Hörbehinderung stellt unsere Leistelle ein sogenanntes Notfallfax zur Verfügung. In diesem Fax wird schriftlich alles abgefragt, was auch bei einem Notruf per Telefon abgefragt wird.
HIER kommten Sie zu dem Vordruck des Notfallfaxes
Was passiert nachdem ein Notruf abgesetzt wurde??
Der Disponent in der Leitstelle
Der Disponent in der Leitstelle nimmt den Notruf entgegen und erfasst die Daten des Notrufes.
Nach der Erfassung der Daten ermittelt die PC-Software anhand der so genannten Alarm- und Ausrückeordnung einen Alarmvorschlag. Diesen Alarmvorschlag wird der Disponent in den meisten Fällen so übernehmen und per Mausklick die entsprechenden Alarm auslösen.
Alarm- und Ausrückeordnung: Jeder Notruf wird einem Alarmstichwort zugeordnet, wie z.B. Kleinbrand (Mülleimer, Containerbrand, …), Zimmerbrand, Wohnhausbrand, PKW-Brand, Verkehrsunfall, Ölspur, umgestürzter Baum, uvm.
In der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) wird nun festgehalten, welche Löschbezirke mit welchen Fahrzeugen für ein bestimmtes Alarmstichwort erforderlich sind. Dies wird für jeden Ortsteil separat erfasst.
Beim Erfassen eines Einsatzes greift die Software auf den Einsatzort, das Alarmstichwort und die Tageszeit zurück und ermittelt so den entsprechenden Alarmierungsvorschlag.
3. Die Einsatzkräfte
Die Einsatzkräfte ahnen bis zum Auslösen des Meldeempfängers bzw. dem Anlaufen der Sirene noch nichts.
Sie sind gerade zu Hause, auf der Arbeit, beim Einkaufen, …
Plötzlich kommt der Alarm. Die Feuerwehrmänner und -frauen eilen schnellstmöglich ins Feuerwehrgerätehaus.
Eintreffen an der Einsatzstelle
Zirka sechs bis zehn Minuten je nach Anfahrtswegen, Tageszeit und Straßenverkehr treffen die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ein. An der Einsatzstelle eingetroffen, ermittelt der Gruppenführer eine erste Lage und formuliert hieraus einen ersten Einsatzbefahl an seine Mannschaft.
