Der Löschbezirk Erbringen war auch im vergangenen Jahr wieder ein verlässlicher Partner für die Sicherheit seiner Mitbürger und im Gemeinschaftsleben, wie in der von Löschbezirksführer Werner Folz geleiteten Jahreshauptversammlung deutlich wurde. Hierzu konnte er neben den aktiven Wehrleuten und Kameraden der Ehrenabteilung als Gäste Bürgermeister Thomas Collmann, die stellvertretende Ortsvorsteherin Astrid Moritz, den stellvertretenden Wehrführer Robert Gottfrydziak und die Sachbearbeiterin Saskia Klaß begrüßen.
Wie Folz in seinem Jahresbericht ausführte, gehören derzeit 24 Feuerwehrfrauen und -männer und vier Alterskameraden dem Löschbezirk an. Dieser wurde zu zehn Einsätzen, davon fünf Brände und fünf technische Hilfeleistungen, alarmiert. Vier Wehrmänner unterstützen auch das Einsatzleitwagen-Team mit Drohnen-Einheit und die technische Einsatzleitung bei Übungen und Einsätzen.
Der Ausbildungsstand im Löschbezirk konnte durch 18 Übungen gefestigt werden. „Die Übungen wurden gut besucht. Die Zusammenarbeit mit anderen Löschbezirken bei Einsätzen und Übungen ist sehr gut“, zeigte sich Folz erfreut und teilte mit, dass auch im Jahre 2026 gemeinsame Übungen geplant sind. Ebenso finden die regelmäßigen Donnerstagstreffs statt.
Zwei Feuerwehrmänner absolvierten den Kettensägen-Lehrgang, eine Feuerwehrfrau und ein Feuerwehrmann den Atemschutzgeräteträger-Lehrgang. Zudem besuchte ein Feuerwehrmann einen Gruppenführerlehrgang und ein weiterer einen Lehrgang für technische Hilfe an der Landesfeuerwehrschule. Folz wies auch auf die Bindung des Löschbezirks zu der im Ort ansässigen Rettungswache hin: „Unser sehr gutes Verhältnis besteht nach wie vor. Zu deren zehn-jährigen Jubiläum haben wir das Programm mit einer Fettbrand-Simulation und Kinderaktionen unterstützt“, erklärte er.
Ordnungsdienste leistete der Löschbezirk bei den Fastnachtsumzügen in Honzrath und Hargarten sowie Martinsumzug in Hargarten. Beim Heenerfeschd wurde ebenfalls mitgeholfen. Auch die traditionelle gemeinsame Veranstaltung mit dem DRK-Ortsverein Reimsbach-Oppen-Erbringen an Hexennacht und 1. Mai fand beim Gerätehaus statt. Diese ist auch für 2026 auf dem Dorfplatz vorgesehen, ebenso ein Besuch der Kartbahn in Trier.
Nachdem der Kassierer Gerd Franke seinen Kassenbericht vorgetragen hatte, bescheinigtem ihm die Prüfer Christian Heisel und Gundolf Maaß eine vorbildliche Buchführung.
Bürgermeister Collmann dankte in seinem Grußwort den aktiven Wehrleuten für die geleistete Arbeit, dem Löschbezirksführer für die konstruktive Zusammenarbeit und den Alterskameraden für ihre Treue. „Die Jahreshauptversammlungen zeigen immer, wie stark der Zusammenhalt in der Wehr ist. Unsere Feuerwehr ist jederzeit einsatzbereit und leistet ehrenamtlich viel“, erklärte er. Dann sprach er auch die neue Entschädigungsverordnung und die angespannte Finanzlage der Gemeinde an, ebenso die Vorplanungen für das gemeinsame Gerätehaus bei Reimsbach.
Auch die stellvertretende Ortsvorsteherin Moritz und der stellvertretende Wehrführer Gottfrydziak unterstrichen in ihren Grußworten die Wichtigkeit der Feuerwehr.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Gerd Franke als Kassierer bestätigt. Neue Kassenprüfer sind Ulrich Frisch und Aaron Schramm.
Sebastian Minas bleibt weiterhin Schriftführer.
Befördert wurden:
Lenja-Marie Doß zur Feuerwehrfrau,
Aaron Schramm zum Oberfeuerwehrmann,
Gerd Franke zum Hauptfeuerwehrmann.
Eine Ehrung für 50-jährige Treue zur Feuerwehr erhielt:
der Hauptfeuerwehrmann Christian Heisel.
Nach mehr als 53-jähriger Dienstzeit wurde der Oberbrandmeister Gundolf Maaß von der Führung des Löschbezirks aus dem aktiven Dienst in die Alterswehr (Ehrenabteilung) verabschiedet. Er trat 1972 im Alter von 13 Jahren in die Jugendfeuerwehr ein, war später selbst Jugendfeuerwehrbeauftragter und von 1990 bis 1997 stellvertretender Löschbezirksführer. Auch als Mitglied der Alterswehr wird er weiterhin guten Kontakt zu seinen Kameraden halten.


